Gefüllte Linzer Stempel – Kekse

Es ist gar nicht so einfach, sich einen Namen für eine neue Keks-Kreation zu überlegen. Er sollte passend und ansprechend sein, also die richtigen Assoziationen wecken, dabei auch noch gut klingen und (vor allem!) Lust auf den Keks machen.

Ich weiß nicht, ob mir das in diesem Fall gelungen ist. Die Machart der Kekse ist mit dem Namen jedenfalls recht gut erklärt. Außerdem verrät er, dass sie ein „Innenleben“ (das eigentliche Highlight 🌟) haben.

Gefüllte Linzer Stempelkekse 😊

Gefüllte Linzer Stempelkekse, Rezept von Daniela Terenzi vom Food Blog #linzersmileys Mürbteigkekse, Mürbeteig ohne Ei, weihnachtlich, Plätzchen, Cookies, neue Kekskreation, vegetarisch, köstlich, lecker, nachhaltig, Resteverwertung, mit Keksresten, Kuchenbrösel verwerten, aus Resten nur das Beste! Reste kreativ verwerten, besser verwenden als verschwenden

Sie haben einen knusprigen Mantel aus Linzer Mürbteig und sind gefüllt mit einer (nachhaltigen!) Mischung aus Keks- und/oder Kuchenresten sowie geriebenen Haselnüssen, die mit geschmolzener Schokolade, Marmelade und Aromen zu einer gut formbaren Masse verarbeitet werden. Ihre hübsche Form verdanken sie einer Stempel-Presse 🌻, die ich von meiner lieben Kollegin Hadieh* bekommen habe 🤗.

*Hadieh ist übrigens ein alter, arabischer Name, der „Geschenk“ bedeutet 🎁!

Falls jetzt jemand neugierig auf den Keks geworden ist und ihn unbedingt probieren möchte, dann ist mir die Namensgebung vollends geglückt 😁! Diejenigen, die meine Linzer Stempelkekse probiert haben, fanden sie jedenfalls echt köstlich 😊 …

Gefüllte Linzer Stempelkekse

Zutaten für den Teig (ergibt ca. 28-32 Kekse):

  • 250 g Mehl (ich nehme Dinkelmehl)
  • 1 Msp. Backpulver
  • 125 g Butter
  • 50 g Feinkristallzucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 50 g Milch

für die Füllung:

  • 100 g Keks- und/oder trockene Kuchenbrösel, fein gemahlen (ein kleiner Teil kann auch durch Semmelbrösel/Paniermehl ersetzt werden)
  • 50 g geröstete Haselnüsse, fein gerieben
  • 2 EL Marmelade (hier: passierte Ribisel-/Rote Johannisbeermarmelade)
  • 50 g Schokolade, geschmolzen
  • ca. 3 EL Orangensaft (oder Milch)
  • optional: ca. 1 TL fein geriebene Orangenschale (oder Orangenaroma)

Zubereitung:

Auf einer Arbeitsfläche Mehl, Backpulver, Vanille und Butterstücke mit den Fingern verreiben („abbröseln“), dann (Vanille-)Zucker und Milch hinzufügen. Alles gut zu einem Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. ½ Stunde kühl stellen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten: Hierfür alle Zutaten gut vermischen und auskühlen lassen. Die Masse anschließend in ca. 28-32 gleich große Portionen teilen und zu kleinen Kugeln rollen. Diese auf ein mit Frischhaltefolie ausgelegtes Tablett (oder einen Teller) legen und bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.

Den gekühlten Teig in 28-32 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück kreisförmig flachdrücken, dann mittig eine Portion der Füllung geben. Die Teigenden so verschließen, dass ein kleiner Knödel entsteht. Die Stempelpresse** anschließend darüberstülpen und den Hebel vorsichtig nach unten drücken – auf diese Weise wird der Knödel in die gewünschte Form gebracht 🤗.

Du hast keine **Stempelpresse?? Kein Problem! Du kannst stattdessen z.B. auch den Hohlraum einer Zitruspresse (wie hier zu sehen ist – klick 😉!) oder einen „Ma’amoul-Löffel“ (wie hier – 😉 klick!) verwenden. → Die Anzahl der Kekse kann je nach Größe der Form variieren.

Die fertig geformten Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 18 – (max.) 20 Minuten goldbraun backen.

Gefüllte Linzer Stempelkekse, Rezept von Daniela Terenzi vom Food Blog #linzersmileys Mürbteigkekse, Mürbeteig ohne Ei, weihnachtlich, Plätzchen, Cookies, neue Kekskreation, vegetarisch, köstlich, lecker, nachhaltig, Resteverwertung, mit Keksresten, Kuchenbrösel verwerten, aus Resten nur das Beste! Reste kreativ verwerten, besser verwenden als verschwenden

Viel Spaß beim Nachbacken …

und einen besinnlichen 2. Advent!

🕯️🕯️

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