Das Schicksal der Kekse war eigentlich klar: Sie sollten im Müll landen. Zu lange schon hatten sie nämlich ohne schützende Hülle auf einem Teller gelegen und waren trocken und steinhart geworden.
Zum Glück aber gab es jemanden, der sich ihrer erbarmte …
Und so bekamen die Kekse ein zweites köstliches Leben: Zuerst wurden sie in einem Küchengerät zu feinen Bröseln gemahlen und dann als Hauptzutat zu einem „neuen“, frischen Gugelhupf verbacken* 🤗!

Eine kleine kulinarische Rettungsgeschichte mit Herz und leckerem Happy End: Gugelhupf aus Keks-Resten* 😊!
→ Ich bin mir sicher: Wer dieses Rezept probiert, wird nie mehr wieder harte/trockene Kekse entsorgen 😊!
Zutaten:
- 400 g Kekse oder Keksreste nach Belieben – bei mir war es ein buntes Allerlei, das von einem Fest übriggeblieben war 😉!
- 1/4 l Milch (oder ev. ein wenig mehr, falls der Teig zu trocken ist)
- 80 g Mehl
- 1 P. Backpulver
- 1 gehäufter EL Back-Kakao
- 2 große Eier
- 1 Prise Salz
- 50 g Rohrzucker
- fein gerieben Schale einer Bio-Orange
- 1 TL Zimt
außerdem:
- 1 mittelgroße Gugelhupfform, mit Butter gut eingefettet und mit Semmelbröseln/Paniermehl oder Keksbröseln ausgestreut
Zubereitung:
Die Kekse entweder in der Küchenmaschine – oder per Hand mit einem Nudelholz – nach Belieben fein oder (wie hier) etwas gröber zerkleinern und in eine Schüssel geben. Die Milch erwärmen und darüber gießen. Das Ganze ein wenig quellen lassen.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao gut vermischen.
Eier, Salz und Zucker mehrere Minuten lang sehr cremig rühren. Orangenschale und Zimt hinzufügen und nur kurz unterrühren. Anschließend die eingeweichten Keksbrösel und das Mehl-Gemisch mit einem Spatel unterheben.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glattstreichen und dann im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 35-40 Minuten backen.
*Das „Grundrezept“ für diesen köstlichen Kuchen habe ich übrigens hier gefunden 😉. (Verlinkung mit einer externen Website)
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