Mönchsbart* (oder auch Salzwiesenkraut genannt) ist eine italienische Frühlingsdelikatesse, die frisch, knackig und leicht salzig schmeckt.
*ital. agretti oder barba di frate.

Damit habe ich vor einigen Jahren schon mal diese köstliche Tarte gebacken: Blätterteigtarte mit Mönchsbart und Räucherlachs 🤗.
Auf unserer letzten Reise nach Italien habe ich dieses Frühlingskraut in Fiuggi (Region Latium, Mittelitalien) entdeckt. Und da mir das kulinarische Geschmackserlebnis von 2022 so köstlich in Erinnerung geblieben war (klick!), wusste ich: Zumindest ein Büschel MUSSTE wieder mit nach Wien 💚!

Mönchsbart aus Fiuggi 😊

Frittata mit Mönchsbart und Sardellen
Zutaten:
- 300 g Mönchsbart
- ca. 3 EL Olivenöl
- 1 Zwiebel, gehackt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 2 Sardellenfilets
- Salz und Pfeffer
- 5 Eier
- 50 ml Milch
- 1 Prise Muskatnuss
- 3-4 EL Parmesan, frisch gerieben
Zubereitung:
Die Wurzeln des Mönchskrautes großzügig abschneiden. Die grünen Halme danach gut waschen und trockenschleudern. Anschließend in Stücke schneiden.
In einer großen Antihaft-Pfanne das Öl erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Die Sardellenfilets hinzufügen und schmelzen lassen. Anschließend den Mönchsbart dazugeben, 1-2 Minuten lang anbraten, danach noch für weitere 5 Minuten auf kleiner Flamme dünsten lassen. Salzen und pfeffern, dann von der Herdplatte nehmen und überkühlen lassen.
Eier, Milch, etwas Salz, Muskatnuss und Parmesan verquirlen. Mit dem Mönchsbart vermischen.
In der Antihaft-Pfanne nochmals etwas Öl erhitzen. Die Frittata-Masse einfüllen und zugedeckt langsam stocken lassen. Mit Hilfe eines großen Tellers wenden und fertig braten.

Die Frittata entweder warm oder ausgekühlt servieren.
Buon appetito!
💚
Mönchsbart gab es früher beim Basic in Wien…
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Ich denke, dass es Mönchsbart sicher noch irgendwo anders gibt. In Wien findet man zum Glück ja wirklich fast alles 😉!
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