„Kapuze, heb dich!“

Nicht in allen deutschsprachigen Ländern ist die Bezeichnung Napf- bzw. Topfkuchen gebräuchlich. In Österreich, Süddeutschland und in der Schweiz verwendet man stattdessen „Gugelhupf“ (oder „Gugelhopf“).

Aber woher kommt dieser Begriff?

Ein Blick ins Herkunftswörterbuch klärt auf:
„Gugelhupf, Gugelhopf […] ist eine Zusammensetzung, deren erster Bestandteil frühnhd. [frühneuhochdeutsch] Gugel „Kapuze“ (< mlat. [mittellateinisch] cuculla) ist, während der zweite Bestandteil wohl zum Verb hüpfen gehört. Der Kuchen wäre also danach benannt, dass sich sein oberer Teil infolge der Hefe wie eine Kapuze hebt.“

Quelle: DUDEN. Band 7. Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. Bibliografisches Institut & F.A. Brockhaus AG, Mannheim 1997.

Gugelhupf, Gugelhopf, Napfkuchen, Topfkuchen; Kuchenklassiker, Kaffeekränzchen, Google-Hupf, Geschichte/Herkunft des Begriffs Gugelhupf

Damit „der Gugel nach oben hüpft“, können neben Hefe, einem biologischen Backtriebmittel, auch chemische Mittel eingesetzt werden. Diese sorgen dafür, dass der Kuchenteig locker wird und sein Volumen vergrößert.

Im folgenden Rezept wird für die Lockerung des Teiges und die „Kapuzenbildung“ Backpulver eingesetzt.

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„Kapuzenkuchen“ mit Kaffee, Nüssen & Schokolade

Ein Rezept aus der Kategorie Easy Baking! Es ist absolut gelingsicher & auch für BackanfängerInnen bestens geeignet. Alle Zutaten kommen in eine Schüssel und werden auf einmal miteinander verrührt. Besonders praktisch ist, dass man zum Abmessen der Zutaten keine Küchenwaage braucht, sondern nur einen leeren Joghurt- oder Rahmbecher (mit einem Fassungsvermögen von 250 ml), der als Maß fungiert 😉 …

Zutaten für 1 großen oder 2 kleine Gugelhupfe:
2 Tässchen Espresso (ca. 100 ml) mit Satz
2 EL Rum oder Cognac
½ Becher Naturjoghurt, Sauerrahm/Saure Sahne, Schlagobers/Schlagsahne oder Milch
2 große Eier
½ Becher Öl (geschmacksneutral)
½ Becher Zucker (Feinkristall- oder Staubzucker)
1 P. Vanillezucker
1 ½ Becher Mehl (ich nehme helles Dinkelmehl)
½ P. Backpulver
½ Becher Haselnüsse, geröstet und gerieben
½ Becher Schokostreusel oder Schokoflocken

Butter und Semmelbrösel/Paniermehl für die Form(en)
½ – 1 B. Kakaoglasur (am besten „mikrowellengeeignet“)
ev. Schlagobers/Schlagsahne und Kaffeebohnen aus Schokolade zum Garnieren

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer gut verrühren. Eine oder zwei Gugelhupfformen befetten, mit Semmelbröseln ausstreuen und den Teig einfüllen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) backen. Je nach Größe der Form/en beträgt die Backzeit zwischen 40 und 60 Minuten. Es empfiehlt sich, eine Nadelprobe zu machen!

Den/die Kuchen aus dem Ofen nehmen, kurz überkühlen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, anschließend glasieren. Hierfür die Glasur laut Packungsanweisung in der Mikrowelle erwärmen und über den/die Kuchen gießen.

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Gugelhupf mit Kaffee(satz), Nüssen und Schokolade – ein allseits beliebter Kuchenklassiker, perfekt fürs nächste Kaffeekränzchen 😉 !

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