Von Linzer (Mai-)Bäumen … und dem „Burger“ meiner Kindheit

Heute zeige ich euch bei 12 von 12* Fotos von Linzer (Mai-)Bäumen, Blumen, Feldern & Wäldern … und verrate euch außerdem das Rezept für einen ganz besonderen Snack, den „Burger“ meiner Kindheit.

*Näheres zu diesem Fotoprojekt findet ihr hier 😉 !

***

In Linz beginnt’s“ lautet der viel zitierte Spruch. Auch wenn Wien mittlerweile meine Heimat geworden ist, hat für mich tatsächlich ALLES in Linz begonnen …

20160811-DSC04452

Linz, meine Geburtsstadt.

Aus beruflichen Gründen verbringe ich im Moment wieder viel Zeit hier und habe so die Gelegenheit, „mein Linzwieder- bzw. neu zu entdecken – und zwar abseits der Touristenpfade 🙂 .

Schulweg

Ein Weg, den ich viele Jahre lang fast täglich gegangen bin.

Nicht weit weg von hier befindet sich der Wasserwald, ein Naherholungsgebiet mit ausgedehnten Wald- und Wiesenflächen.

Wasserwald

Weg im Wasserwald

In der Gegend habe ich auch einen Maibaum entdeckt 🙂 …

Linzer Maibaum

…  und wunderbar duftende blühende Bäume …

Spallerhof

…  außerdem bunte Blumen …

Löwenzahn im Hummelhofwald

Hummelhofwald

… im Hummelhofwald, dem „Spielplatz meiner Kindheit“, und auf dem Weg dorthin, im Keferfeld.

Hängende Blumentöpfe im Keferfeld

Keferfeld

Linz blüht (auf)! Auch in Oed …

Oed

Und – zu guter Letzt – gibt’s das versprochene Rezept für den „Burger meiner Kindheit“ …

Als ich meiner Tochter erzählt habe, dass es, als ich Kind war, in Linz noch keine Burger, Kebab, Pizzaschnitten und Nudelboxen „to go“ gab, hat sie mich ganz verblüfft gefragt: „Aber was habt ihr dann gegessen, wenn ihr mal unterwegs zum Shoppen wart?“ Waren wir shoppen? Wir haben höchstens mal einen „Einkaufsbummel“ gemacht – ohne Handy natürlich – und nur so nebenbei bemerkt: Ich gehöre der Generation an, die zu Hause noch ein Telefon mit Wählscheibe hatte 😉 . Wenn beim Bummeln dann der Hunger kam, gab es Fastfood (ein Begriff übrigens, den wir in den 70-ern bzw. frühen 80-ern noch nicht kannten) aus der Fleischerei – eine Leberkäs- oder Wurst-Semmel z.B. – oder etwas vom Würstelstand. Äußerst beliebt war (und ist immer noch!) eine Salzburger Erfindung, die BOSNA, worunter man ein weißes, getoastetes Weckerl versteht, das mit gegrillten Bratwürsteln gefüllt und mit Senf, Ketchup, gehackten Zwiebeln und Curry gewürzt wird. Zwar nicht supergesund, dafür aber echt köstlich!

Bosna

Mini-BOSNA à la linzersmileys

Zutaten pro „Burger“ (pro Person empfehle ich mind. 2 St. zuzubereiten 😉 !):
1 Weckerl/Brötchen zum Aufbacken (für die etwas gesündere Variante habe ich Mehrkornbaguette-Weckerl genommen)
2 kleine, dünne Bratwürsteln (z.B. Nürnberger Rostbratwürstchen)
etwas Öl zum Braten
Senf und Ketchup
gehackte Zwiebeln oder Schalotten
Curry-Pulver

Zubereitung:
Die Brötchen laut Packungsanweisung aufbacken. Aus dem Rohr nehmen und kurz überkühlen lassen.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne wenig Öl erhitzen und die Würstchen darin knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Brötchen aufschneiden, mit je 2 Würstchen belegen, mit Senf, Ketchup und Zwiebelwürfeln garnieren, mit Curry würzen, zusammenklappen und servieren.

Mahlzeit & liebe Grüße …

Daniela

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Back Pikir sagt:

    Very good

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  2. Helmut Zach sagt:

    Schöne Fotos und berührende Texte. Als Kind der 70 er = Wahlscheibentelefon oder ganz witzig ein Vierteltelefon gehabt zu haben löst heute oft verwunderung aus.

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    1. Ja, das waren noch Zeiten – mit Vierteltelefon … und Schwarz-Weiß-Fernseher! Herzlichen Dank für deinen Kommentar 😊! LG Daniela

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