Knödelrundes Apfel – Glück bei „Genuss in ROT-WEIß-ROT“

Äpfel sind ein wunderbares Geschenk der Natur: Sie schmecken köstlich, sind gesund, lassen sich in der Küche vielseitig einsetzen und haben immer Saison. Das sind ganz viele Gründe sie zu würdigen, deshalb feiern wir heute den österreichischen Tag des Apfels! Und weil das nicht genug ist, haben wir, die Bloggerinnen von „Genuss in ROT-WEIß-ROT“, dem Ganzen noch ein Krönchen aufgesetzt und lassen unsere Aktion exakt heute mit leckeren, österreichischen Apfel-Gerichten stattfinden! Denn wie kann man unsere heimischen Superfrüchte besser würdigen, als sie die Hauptrolle in einem leckeren Rezept spielen zu lassen?!

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Auf meinem Blog befinden sich ja schon viele Köstlichkeiten mit Äpfeln: Von Strudeln, über Torten und Kuchen bis hin zu einem veganen Mini-Apfelbrot gibt es hier auch ein herzhaftes Gericht namens Himmel und Hölle im Mühlviertler Style, bei dem gebratene Apfelscheiben mit Blunzen kombiniert werden.

Welches Rezept aber sollte ich für diesen heutigen, ganz besonderen Tag auswählen? Es gibt ja so viele wunderbare Apfel-Gerichte … und die Entscheidung ist mir echt nicht leicht gefallen!

Das Rennen machte dann schlussendlich ein Rezept aus dem alten Kochbuch meiner Großmutter, welches ich im Kapitel „Einfache Mehlspeisen“ fand: Apfelknödel – ein Gericht, das mir aufgrund seiner kurzen Zutatenliste sofort ins Auge gestochen ist. Gerade mal 3 Zutaten stehen darauf! Äpfel, ein wenig Salz und Mehl Daraus werden die Knödel gemacht, die man nach dem Kochen in Butterbröseln wälzt. Wer will, kann noch Marmelade oder Himbeersaft dazu reichen. Das war’s.

Also, ich bin ehrlich, anfangs war ich skeptisch. Knödel nur aus Äpfeln und Mehl? Halten die beim Kochen auch zusammen, so ganz ohne Ei? Und wenn ja, schmecken sie dann auch??

Aber wie heißt’s so schön?! Probieren geht über Studieren! Also habe ich das Knödel-Rezept ausprobiert … und bin um eine Erfahrung reicher geworden: Das Rezept funktioniert nämlich wirklich und schmeckt außerdem echt gut!

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Apfelknödel

Zutaten für ca. 12 Stück:
1/2 kg Äpfel
etwas Salz
150 g Mehl (ich habe eine Mischung aus 50 g Dinkelvollkornmehl und 100 g hellem Dinkelmehl verwendet)

außerdem:
leicht gezuckerte Butterbrösel mit Zimt (z.B. wie in diesem Rezept (klick!) zubereitet) – oder Mandelbrösel (wie in diesem Rezept (klick!) beschrieben)
Staubzucker zum Bestreuen
ev. etwas Preiselbeermarmelade oder Himbeersaft

Zubereitung:
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch klein würfeln. In eine große Schüssel geben, leicht salzen und das Mehl untermischen. Zudecken und ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend mit angefeuchteten Händen 12 kleine Knödel formen.

Ausreichend Salzwasser zum Kochen bringen, die Knödel einlegen und für ca. 8 Minuten sanft köcheln lassen. Die Knödel mit einer Schaumkelle herausnehmen und in Butterbröseln wälzen. Mit Staubzucker bestreuen, ev. mit etwas Preiselbeermarmelade oder Himbeersaft garnieren und sofort servieren.

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Köstliche Apfelknödel aus Großmutters Kochbuch – perfekt für den süßen Apfelgenuss!

→ Auf den Blogs meiner Mitstreiterinnen findet ihr weitere Köstlichkeiten mit Äpfeln. Vielleicht schaut ihr mal vorbei bei …

Brigitta von Brigittas Kulinarium
Susi von Turbohausfrau
Friederike von Fliederbaum
Sina von giftigblonde
Maria von Das Mädel vom Land
Michaela von GenussAtelierLang
Christina von the APRICOT LADY
Verena und Margareta von Verenakocht
Petra von HOME OF HAPPY

Viel Spaß beim Durchkosten 😉 !

18 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ich habe mich schon gefragt wie du deine Knödel machst. Sie sehen herrlich aus und haben sicher auch so geschmeckt.
    lG
    Christina

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    1. Dankeschön, liebe Christina!
      Ja, die Knödel haben echt köstlich geschmeckt. Ganz besonders begeistert von ihnen aber war meine Tochter, die, nachdem sie den letzten Knödel verdrückt hatte, meinte, ich müsse sie gleich am nächsten Tag wieder machen 🙂 ….
      LG Daniela

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  2. Ich bin ganz bei dir, hätte auch nicht gedacht dass das so zubereitet schmeckt, aber ich vertraue dir! Und schön, dass so alte und einfache Rezepte immer noch funktionieren und nicht vergessen werden!
    lg. Sina

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    1. Ja, finde ich auch, liebe Sina! Das alte Kochbuch meiner Großmutter ist eine wahre Fundgrube! Ich nehme es immer wieder gerne zur Hand, um Gerichte daraus zu kochen und bin manchmal echt erstaunt, wie kreativ man vor so vielen Jahrzehnten schon war!
      LG Daniela

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  3. Liebe Daniela, ich habe diese Apfelknödel schon notiert, dieses runde Apfelglück probiere ich sicher bald aus!

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    1. Das freut mich, liebe Brigitta 🙂 !

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  4. Petra sagt:

    Die Bilder sehen zum Anbeissen aus ❤ Wie gut müssen bitte diese herrlichen Knöderl schmecken. Danke für das feine Rezept – das werde ich gerne bei nächster Gelegenheit ausprobieren.
    Liebe Grüße,
    Petra

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    1. Herzlichen Dank, liebe Petra!
      Es freut mich sehr, dass dich dieses Rezept so anspricht!
      LG Daniela

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  5. Friederike H. sagt:

    So ganz ähnliche Knödel kenn ich von einem „NÖ Kochbuch mit alten gesammelten Rezepten, hab mich aber nie drüber getraut… Ich werde sie auf jeden Fall ausprobieren, lg

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    1. Das freut mich! LG Daniela

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  6. Die sehen ja köstlich aus!

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  7. Superfood! Genau! Köstlich schauen deine Knöderl aus 🙂

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  8. turbohausfrau sagt:

    Ja schau, ein Rezept, das ich noch gar nicht kannte! Schaut auf jeden Fall sehr, sehr gut aus!
    Und nun schau ich mir dein Apfel-Blunzen-Rezept noch an, denn eine Mühlviertler Variante davon interessiert mich sehr.

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    1. Das freut mich ganz besonders, liebe Susi! Auch für mich war das Rezept neu und bin sehr froh, dass ich es ausprobiert habe!

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