Ich liebe Trifle(s) 🤗!
Dieses Schichtdessert mit englischen Wurzeln ist erfrischend, saftig, super-cremig, extrem wandelbar (ich glaube, es gibt wohl für fast jeden Geschmack das passende Rezept!) und kann zudem auch noch nachhaltig sein, wenn darin z.B. (selbst gebackene) Kuchen- und/oder Keksreste (oder andere süße Überbleibsel) verwertet werden 😊. Als Deko eignen sich u.a. frische Früchte oder Süßigkeiten, die von diversen Festen übrig geblieben sind: Ostereier, Osterhasen oder Nikoläuse bzw. Weihnachtsmänner aus Schokolade (diese können für Kuchenteige, Cremen oder Soßen auch eingeschmolzen werden 😉), Pralinen, Schokolinsen und so weiter. → Damit kann man*frau dem Trifle seinen letzten, „feschen“ Schliff verpassen 😍!








Mein persönlicher Trifle-Favorit ist seit gestern:
Trifle im „Somlauer Nockerl“*-Style 😋!
Ein *Somlauer Nockerl-Rezept (auf Ungarisch Somlói Galuska) gab es schon mal hier-klick! auf linzersmileys. An diesem Rezept orientiert sich auch mein Trifle. → Statt des Biskuitteiges habe ich aber selbst gebackenen Marmor-Gugelhupf verwendet 😉.

Trifle im Somlauer Nockerl Style mit Gugelhupf: ein köstliches Schichtdessert zum Löffeln, das es gestern anlässlich meines Geburtstages gegeben hat 😊!
Zutaten:
- ca. 400 g Marmor-Gugelhupf, in nicht zu dicke Scheiben geschnitten
- 1 hübsche Glasschüssel zum Anrichten (mit einem Durchmesser von ca. 26 cm und einer Höhe von mindestens 6 cm)
für die Tränke:
- 2 EL Zucker
- 250 ml Wasser
- 2-3 EL Rum
für die Füllung:
- 650 ml Milch
- 1 P. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)
- 1 P. Vanillezucker
- 3 EL Zucker
- ca. 5-6 EL Marillen/Aprikosen-Marmelade
- ca. 3 EL Rum-Rosinen
für die Schokosoße (Ganache):
- 100 ml Obers/Sahne
- 80 g Zartbitterschokolade
außerdem:
- 250 ml Schlagobers/Schlagsahne
- 1 P. Vanillezucker
- 1 P. Sahnefestiger
- Walnüsse (grob gehackt) zum Bestreuen
Zubereitung:
Für die Tränke in einem Topf den Zucker (nicht zu dunkel!) karamellisieren lassen. Mit Wasser aufgießen, kurz köcheln lassen, dann von der Herdplatte nehmen. Ausgekühlt mit Rum abschmecken.
Für die Füllung laut Packungsanweisung (mit mehr Milch) einen Vanillepudding kochen.
Komposition:
Den Boden der Schüssel mit der Hälfte der Kuchenstücke auslegen. Mit der halben Menge der Tränke gleichmäßig übergießen und mit ca. 2-3 EL Marmelade bestreichen. Anschließend die Hälfte des (noch heißen!) Puddings einfüllen, mit Rum-Rosinen bestreuen und mit den restlichen Kuchenstücken abdecken. Den Rest der Tränke darüber leeren und mit 2-3 EL Marmelade bestreichen. Den übrigen (immer noch heißen!) Pudding gleichmäßig darüber verteilen.
Das Ganze bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Danach die Form mit Klarsichtfolie abdecken und für mindestens 6 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen.
Für die Ganache die Schokolade in kleine Stücke brechen (oder hacken) und in eine Schüssel geben. Schlagobers erhitzen (nicht kochen lassen!), über die Schokolade gießen und (mit einem Schneebesen) glattrühren. Die Ganache bei Zimmertemperatur überkühlen lassen (die Konsistenz sollte weder zu flüssig noch zu fest sein), danach nochmals gut verrühren und in einen Behälter mit kleinem Ausguss füllen.
→ Die Oberfläche des (gut gekühlten!) Trifles mit einem Teil der Ganache beliebig garnieren.


Danach das Schlagobers mit Vanillezucker und Sahnefestiger steif schlagen, in einen Spritzsack mit gezackter Tülle füllen und nach Belieben Rosetten aufspritzen. Diese mit gehackten Walnüssen bestreuen.
Zum Anrichten mit einem Esslöffel „Nockerl“ ausstechen, diese (zusätzlich) mit Ganache, Vanille-Obers und gehackten Walnüssen garnieren und servieren.

Einen wunderschönen Sonntag euch allen!
😊